Kreisgruppe Minden-Lübbecke

Unsere Themen

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Treffpunkt Gemüsegarten

Tomatenvielfalt: Schwarze Tomaten - gezüchtet aus schwarzen Wildtomaten  (Foto: BUND Petershagen)

Wie schaffst du es, aus einem Stück Boden, gesunde Nahrung entstehen zu lassen? Gründe zum Selbstanbau gibt es viele. Ob notwendig oder mit einem kritischen Blick auf unser Ernährungssystem mit seinen sozialen, umwelt- und klimaschädlichen Auswirkungen oder einfach, weil es Spaß macht.
Im Gemüsegarten mit Folientunnel, Hochbeet, Bienenstock und Obstgehölzen erfährst du, dass Kulturtechniken zum biologischen Gärtnern nicht schwer zu erlernen sind. Lerne auch die Vielfalt an Gemüse- und Kräutersorten kennen, die bei uns gedeihen, und leg los mit deinem eigenen Gemüsebeet!

Führungen für Gartenneulinge und Fortgeschrittene nach Absprache
Kontakt: Tobias Alexander (Kontakt: Mobil: 0176 41753532, Hobbygaertner91(at)gmx.de
Ort: Tobi's Gemüsewelt in Petershagen-Bierde, Zum Heidloh / Ecke Nordstraße

Treffpunkt Naturgarten / Garten für gerettete Hühner

Alma, das Hybrid-Huhn aus der Hühnerrettung (links)  (Foto: BUND Petershagen)

Heimische Flora kennen und schätzen lernen
Durch Flächenversiegelung und intensive Nutzung unserer Kulturlandschaft ist die ehemalige Artenfülle verschwunden. Gerade auch der Bestand an Nektarpflanzen für Biene, Schmetterling und Co. nimmt besorgniserregend ab. Gleichzeitig gehen Kenntnis und Wissen um unsere heimischen Wildpflanzen mehr und mehr verloren. Bei Führungen und in Workshops erläutert die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin die besonderen Merkmale der Pflanzen, informierte über ihre Heilwirkung und erzählt Geschichten und Anektoten zur heimischen Flora. 

Führungen nach Absprache, Kontakt: Uta Vogel (Tel. 05707 8232)

Hühnerseminar - Hühner als Haustiere
Woher kommen unsere Eier, unter welchen Bedingungen entstehen sie und was verbirgt sich dahinter für jedes einzelne Tier?
Hühner werden meist ausschließlich als Nutztiere gesehen. Doch sie sind intelligent, neugierig und zutraulich, jedes mit eigenem Charakter. Als Haustiere gehalten, bereichern sie unser Leben. Das Seminar vermittelt Kenntnisse, wie ausgediente Legehennen aus Großställen, aber auch Hühner schützenswerter Rassen wesensgerecht gehalten werden.

Die Hühnerseminare finden regelmäßig statt. Termine erfragen bei Uta Vogel (Tel.: 05707 8232)
 

Treffpunkt BUND-Obstwiese Milchenstätte

Blühende Apfelbäumchen auf der BUND-Wiese  (BUND Mi-Lü)

Seit 2007 besitzen wir, genauer gesagt der BUND-Landesverband in NRW, ein ca. 1 000 qm großes Grundstück auf der Neustädter Milchenstätte in Petershagen - Ort. Es befindet sich am Rand des Heisterholzer Forstes an einem kleinen Seitenbach der Ösper und grenzt direkt an die Wiese des Vereins zur Pflege von Streuobstwiesen und anderen schützenswerten Landschaftsbestandteilen. Auf der BUND-Wiese wachsen Apfelbäume u. a. der Sorten Horneburger Pfannkuchen, Himbeerapfel von Holowaus oder Geflammter Kardinal heran. 
Unsere BUND-Wiese ist ein idealer Ort, um im Jahresverlauf (Blüte, Fruchtreife) den Lebensraum einer Streuobstwiese kennen zu lernen. Diesen artenreichen, früher häufigen Bestandteil unserer Kulturlandschaft gilt es zu erhalten! Wie können Obstgehölze in unserer Landschaft und im eigenen Garten wieder mehr Beachtung finden? Wie kann Obst aus regionaler Wertschöpfung mit seiner Sortenvielfalt den importierten Erzeugnissen standhalten? 
Wir suchen Streuobstwiesenfreund*innen und solche, die es werden wollen, um gemeinsam die BUND-Wiese zu pflegen oder Aktionen wie Apfelpressen zur Erntezeit oder Ausflüge zu planen. Fest eingeplant ist der jährliche 1-stündige Pflegeeinsatz im August mit Picknick in der Natur!

Kontakt und Info:
Kornelia Fieselmann, kornelia.fieselmann@bund.net, 05707 1242
Gärtnermeister Dennis Meyer, dms31603@web.de, 05777 1061

Treffpunkt Bach und Fluss

Strahlursprung der Ösper zwischen Teichmühlenstraße und B 61  (BUND Petershagen)

Das Gewässer vor deiner Haustür - Interesse wecken!

Fließgewässer sind Lebensadern der Landschaft, viele sind nur wenige Kilometer lang. Ehemals begradigt, verlaufen sie schnurgerade und zumeist ohne begleitende Ufergehölze durch Wohngebiet und freie Landschaft. Doch in diesen vom Menschen stark überformten Lebensräumen steckt viel Potenzial für mehr Artenvielfalt vor unserer Haustür! Gerade jetzt ist es zudem wichtiger denn je, den Blick auf unsere Bäche und Flüsse zu richten. Denn wir brauchen gesunde und naturnahe Gewässer, die den Folgen des Klimawandels gegenüber widerstandsfähig sind.
Wir erkunden unsere Fließgewässer, schauen uns an den schon renaturierten Abschnitten die neu gewonnene Struktur- und Lebensraumvielfalt genau an, informieren über die Wasserrahmenrichtlinie und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Wichtig ist uns die Öffentlichkeitsarbeit, denn nur so kann die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie vorangebracht werden.

Mehr auf dieser Seite: minden-luebbecke.bund.net/petershagen/gewaesserschutz-in-petershagen/

Kontakt: kornelia.fieselmann(at)bund.net, 05707 1242

Mobilität im ländlichen Raum

Unterwegs mit Bus, Bahn und Rad in Petershagen - wie geht's?  (Foto: BUND Petershagen)

Ortstermine am Bahnhof - Aktionstage zur EMW - Lastenrad Milla BUND Petershagen

Mehr auf der Seite Mobilität

Tag der Artenvielfalt mit dem Wasserkurs an der renaturierten Ösper  (Foto BUND Petershagen)

Unterrichrsprojekt mit Schüler*innen

Kurz bevor die Ösper in die Weser mündet, fließt sie am Gymnasium Petershagen vorbei. Im 2-jährigen Differenzierungskurs Biologie/Chemie/Physik (sog. Wasserkurs) können die SchülerInnen sich im Gelände viel Wissen über chemische und physikalischen Eigenschaften eines Gewässers sowie über seine Lebensgemeinschaften aneignen. Seit 2009 besucht die Ortsgruppe zu bestimmten Terminen den Unterricht, um das Thema Gewässerschutz den jungen Leuten nahe zu bringen. Die Zusammenarbeit der Schule entwickelte sich im Rahmen der Landeskampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit".

Unterrichtsprojekt „Strukturgüte und Renaturierung der Ösper“:
In der Jahrgangsstufe 8 geht es - in der Regel im Juni - zur Ösper an der Deichmühle, um Pflanzen zu bestimmen. Der Bach wurde im Jahre 2014 auf einer Länge von 1,2 km renaturiert. Es ist für alle spannend, die Entwicklungsstadien der Vegetation zu verfolgen.

In der Jahrgangsstufe 9 ist der BUND wieder dabei, wenn die Strukturgüte auf dem Programm steht. Am Schluss des Kurses haben die jungen Fließgewässerexperten den Lebensraum Bach kennen und bewerten gelernt.

Schüler*innen des Wasserkurs finden auf unserer Homepage unter "Themen und Projekte - Gewässerschutz" Anleitungen zur Strukturgüte-Bestimmung:
Das Gewässer besser kennenlernen - Struktur eines Fließgewässers bewerten