Kreisgruppe Minden-Lübbecke

Mitmachen

Auf dieser Seite erfahren Sie, bei welchen Themen und Projekten Sie in unserer BUND-Gruppe mitmachen können. Neue Gesichter sind herzlich willkommen! Jeder kann sich je nach seinen Interessen einbringen oder gerne auch erst einmal reinschnuppern. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Alt-Handy-Sammlung
Amphibienschutz
Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!"
Gewässerschutz
Öffentlichkeitsarbeit
Pflege der Petershäger BUND-Wiese
Plastikfasten
Vogelschlag an Glas
Wir sind für Sie da - Expert*innen gesucht

BUND NRW: Aktivenqualifizierung

Alt-Handy-Sammlung

Unsere Sammelboxen stehen in Bad Oeynhausen, Minden, Petershagen, Rahden und Hüllhorst.  (Foto: BUND MI-Lü)

Wir tragen eine Mitverantwortung für Natur- und Umweltzerstörung in fernen Ländern. Beispiel Handy-Konsum: Die für die Handys benötigten Rohstoffe wie Gold, Silber oder Kupfer werden in Bergwerken auf der ganzen Welt abgebaut. Dabei entstehen bleibende Umweltschäden. Doch es gibt heute Verfahren, die Rohstoffe aus Alt-Handys wiederzugewinnen. So bräuchte z. B. eine Tonne Golderz nicht abgebaut werden, wenn stattdessen 41 Handys recycelt werden. Informationen zur BUND-Handy-Sammlung hier www.bund-nrw.de/themen/mensch-umwelt/technischer-umweltschutz/aktiv-werden/bund-handyrecycling/

Sammelstellen für gebrauchte Handys, Smartphones und Tablets, die von uns im Kreis Minden-Lübbecke betreut werden:

●  Bad Oeynhausen:
    Bioprovinz Unverpacktladen, Herforder Str. 28 (Innenstadt)
    Stadtbücherei im Lenné-Karree, Herforder Str. 47 – 51
    Begenungszentrum Druckerei, Kaiserstr. 14

Minden:
   Stadtbücherei, Königswall 99
Petershagen:
   Stadtbücherei Petershagen-Ort, Hauptstr. 17
   Handy-Laden Connection in Petershagen-Lahde, An der Bahn 17
Rahden
   Stoffboutique Veronika Dodenhöft Änderungsschneiderei, Gerichtsstr. 20
Hüllhorst:
   Bücherei, Hautstr. 24

Bitte über diese Sammel-Möglichkeit informieren!
Wer Interesse hat, weitere Sammelstellen im Kreis einzurichten und zu betreuen, melde sich bei uns.

Amphibienschutz

Gefährlich für Amphibien ist die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen. Im Jahresverlauf halten sich die Tiere, auch Lurche genannt, in verschiedenen Lebensräumen auf. Sie verlassen im Frühjahr ihr Winterquartier und wandern oft über weite Wege zu ihren Laichgewässern. Viele erleiden dabei den Straßentod. Mitglieder unserer BUND-Gruppe betreuen während der Wanderungszeit Amphibienzäune, sodass Kröte, Molch und Co. heil an ihr Ziel gelangen.
Doch es werden viele tatkräftige Mithelfer*innen gebraucht. Organisiert wird der Amphibienschutz u.a. von der Biologischen Station Minden-Lübbecke.
Sie möchten einen Zaun betreuen oder zunächst erstmal unseren Amphibienhelfer*innen über die Schulter schauen? Dann wenden Sie sich an Sonja Fritsch, unsere BUND-Ansprechperson für Amphibienschutz (Kontakt hier) oder an die Biostation (E-Mail: g.potabgy@biostation-ml.de).

Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!"

Wir organisieren jedes Jahr die Anreise nach Berlin zur Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt!". Mehr dazu siehe unter der Rubrik Agrarwende.

Öffentlichkeitsarbeit

Für die Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir in unserer BUND-Gruppe fleißige Hände für praktische Tätigkeiten wie Flyer gestalten, fotografieren, Infostände betreuen, Homepage gestalten und vieles mehr. Fortbildungen zur Gestaltung von Flyern und zur Homepage bietet der BUND-Landesverband regelmäßig an. Infos hier

Pflege der Petershäger BUND-Wiese

Die BUND-Wiese Milchenstätte in Petershagen befindet sich am östlichen Rand des Heisterholzer Forstes. Ein temporärer Bach mit seiner Aue sowie eine kleine Obstwiese mit 9 Hoc hstamm-Apfelbäume befinden sich auf der knapp 1 000 qm großen Fläche. Zu den Pflegearbeiten gehören das Mähen der Wiese (1x im Jahr) oder das Schneiden der Apfelbäume.

Mehr siehe BUND-Ortsgruppe Petershagen BUND-Wiese Milchenstätte

 

Plastikfasten

Erfahrungen, Tipps und Ideen rund um einen Alltag ohne Plastik teilen: Dazu ruft der BUND in den Sozialen Medien unter #plastikfasten jährlich vor Ostern auf. Doch mehr Motivation bringt es, sich in einer Gruppe wöchentlich zu treffen und auszutauschen. Zu solchen Plastikfasten-Workshops kamen BUND-Mitglieder und Interessierte Anfang 2019 in Minden und Petershagen zusammen. Die besten Tipps der Teilnehmer*innen sind in einem Flyer zusammengetragen: Plastikfasten 2019 - unsere besten Tipps

Bitte nachahmen und Gruppe gründen!

Dazu gibt es ein Trainungsprogramm zum Anfangen

In 5 Monaten raus aus dem Plastikwahn - Trainingsprogramm zum Anfangen

Schritt für Schritt das bisherige Konsumverhalten ändern. Mit diesem kleinen Trainingsprogramm schaffst du einen Anfang! Nach diesen fünf Monaten hast du deinen Plastik-Fußabdruck ein wenig verringert. Weitere Infos bei www.bund.net/plastikfasten


1. Monat - Lebensmittel
Ich habe den eigenen Beutel/die Tasche
griffbereit zum Einkauf dabei.

Ich vermeide Getränke aus Plastikflaschen
und benutze die eigene Flasche
.…..................................................................................................................

2. Monat - Kosmetikartikel/Hygieneartikel
Ich suche ein Rezept für ein Körperpflegeprodukt heraus,
z.B. auf www.smarticular.net, und stelle es selbst her.

Ich verwende ein festes Seifenstück und auch Haarseife
als Ersatz für flüssiges Körper- und Haarshampoo.


3. Monat - Kleidung
Ich verzichte in diesem Monat darauf, neue Kleidung aus Kunststofffasern
zu kaufen (Mikroplastik!) und nutze Second Hand.

Ich wasche weniger und bei niedrigeren Temperaturen,
um das Auswaschen von Mikrofasern zu verringern.
….....................................................................................................................................

4. Monat - Haushalt
Ich stelle Reinigungsmittel selbst her, z. B.
Essig-Universalreiniger aus Tafelessig und Zitronen
und WC-Pulver.
................................................................................................................................................................

5. Monat - Konsum
Ich denke darüber nach, was ich wirklich an Produkten brauche

Ich verschenke oder spende Dinge, die ich nicht mehr
brauche, oder bastele etwas daraus.

Vogelschlag an Glas

Verunglücktes Rotkehlchen  (Bildautor Peter Brenner)

Vielleicht haben Sie auch schon einmal einen toten Vogel vor ihrem Fenster gefunden? Allgemein ist nicht bekannt, dass über 18 Millionen Vögel in Deutschland durch Kollisionen mit Glas verunglücken. Der BUND hat sich dieser Problematik angenommen und zeigt Möglichkeiten auf, wie man Gebäude vogelfreundlich gestalten kann. Hilfreich sind „hochwirksame“ Muster nach dem Vorbild der österreichischen Norm ONR 191040, die schon beim Neubau eingeplant werden sollten. Doch auch bei bestehenden Gebäuden und im privaten Bereich kann man vorbeugen und verwendet Kordelvorhänge oder Fliegengitter oder malt selbst Muster aus wasserfester Glasmalfarbe oder Window Color von außen auf die Glasscheiben. Dabei muss die Liniendicke mindestens 5 mm sein und einen Abstand von maximal 10 cm haben. Sonst haben kleine Vögel, wie z.B. Goldhähnchen, das Gefühl durch die Lücken zu passen. Dies und weitere Einzelheiten erfuhren Interessierte bei einem Vortrag des BUND NRW in Minden. Mehr Infos zum Projekt zum Thema und dem Projekt des BUND NRW finden Sie hier www.vogelsicherheit-an-glas.de.

Wir sind für Sie da - Expert*innen gesucht

Wir brauchen Menschen mit Fachwissen zu verschiedenen Themenbereichen, die den Vorstand unterstützen. Liste bisheriger Ansprechpersonen siehe hier

BUND NRW: Aktivenqualifizierung

Nützliches und Praktisches, aber auch Austausch und Vernetzung bieten die Angebote zur Aktivenqualifizierung des BUND-Landesverbandes. Mehr siehe hier www.bund-nrw.de/service/meldungen/detail/news/aktivenqualifizierung-im-bund-nrw/

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