Kreisgruppe Minden-Lübbecke
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#WHES19: Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

19. Januar 2019 | Landwirtschaft, Agrarwende, Wir haben es satt

Wir haben Tierleid, Bienensterben und Braunkohle satt! Unsere Gruppe bei der Ankunft in Berlin  (BUND Mi-Lü)

Das forderten wir zusammen mit 35 000 Demonstrant*innen auf der neunten „Wir haben es satt-Demo (WHES19) in Berlin. Die Schlange war endlos. Mehr als 170 Traktoren setzten sich an die Spitze des Demo-Zuges. Ihre Botschaft gaben die Bäuer*innen auf Transparenten kund: „Bauern kurz vorm Abgrund“ oder „Ohne Kleinbauern ist alles doof: Pestizide doof, Monokulturen doof, Insektensterben doof, Antibiotikaresistenzen doof“.

Mit dabei war ein 32-jähriger Bauer, der einen kleinen Hof in Hessen bewirtschaftet. Er forderte im Namen der Traktorfahrer: "Meine Kühe stehen auf der Weide, ich produziere das Futter hier vor Ort und säe vielfältige Fruchtfolgen. Insekten, Wasser und Klima danken es mir, die Politik aber nicht. Julia Klöckner muss endlich die Interessenvertretung der Industrie beenden und eine Politik für Bauern, Bienen und lebensfähige Dörfer machen" (siehe Pressemitteilung des BUND hier
Schließlich konnten auch wir uns anschließen. Vom Demo-Startpunkt Brandenburger Tor zogen wir zum Ort der Agrarministerkonferenz im Auswärtigen Amt und schafften uns dort mit einem Kochlöffelkonzert lautstark Gehör. Weiter ging es über die Straße Unter den Linden und Straße des 17. Juni zurück zum Brandenburger Tor, wo die Abschlussveranstaltung stattfand. Die einhellige Meinung unserer Gruppe: „Wir können mit der Demo etwas bewirken und kommen nächstes Jahr wieder!"

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