Achtung: Neuer Treffpunkt der Kreisgruppe

Treffpunkt der Kreisgruppe am Johanniskirchhof in Minden

Ab sofort trifft sich die Kreisgruppe Minden-Lübbecke im Seminarraum des Kulturzentrums BÜZ in Minden. Der Raum befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Johanniskirche, das auch das Büro des Kulturzentrums beherbergt. Mehr hier

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 16. November 2016, um 19.30 Uhr statt.
Achtung: Ausnahmsweise treffen wir uns wegen des Brandmaus-Vortrages im
BF BildungsForum Lernwelten, siehe unten

Vortrag am 16.11: Die Brandmaus - oder wie die Bevölkerung den Fachleuten hilft

Foto: Henning Vierhaus

Diese niedliche Maus mit ihrem charakteristischen Aalstrich zeigt ein interessantes
Verbreitungsgebiet mitten durch Ostwestfalen. 2014 und 2015 hat die
Biologische Station Ravenberg zusammen mit dem BUND Minden-Lübbecke die
Bevölkerung aufgerufen, Beobachtungen dieser Maus zu melden. In diesem Vortrag
werden die Ergebnisse dargestellt

Mittwoch, den 16.11.2016 von 19.30 - 20.30 Uhr
Ort: BF BildungsForum Lernwelten Minden
       Alte Kirchstr. 11 - 15, 32423 Minden
Leitung: Dipl. Biol. Gabriele Potabgy
Anfahrt siehe hier

Mehr zur Brandmaus siehe hier

Wir sammeln gebrauchte Handys und Smartphones.

Mehr dazu hier

Wertstoffbehälter in Bielefeld. Auch bei uns?

Veranstaltungsreihe der Kreisgruppe zum Thema Abfall

● Frei  18. März 2016, Verpackungsmüll: Besichtigung der Firma Tönsmeier Wertstoffe in Porta Westfalica
● Frei 3. Juni, Restabfall: Besichtigung der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) im       Entsorgungszentrum des Kreises "Pohlsche Heide"
● Mi 14. September 2016, Kombi-Veranstaltung
   Besichtigung des Heizkraftwerkes Minden und Podiumsdiskussion im BÜZ Minden
   Thema: "Wertstofftonne oder Gelber Sack - Wer macht die bessere Recyclingquote?"

14. September 2016

Podiumsdiskussion: Wertstofftonne oder Gelber Sack - Wer macht die bessere Recyclingquote?

Podium (von links): Britta Hasselmann (MdB), Dr. Clemens Pues (Fa. Tönsmeier Wertstoffe GmbH & Co.KG), Andreas Witt (Journalist, Energiekommune, Moderation), Thomas Kropp (GVoA, MBA Pohlsche Heide), Dr. Hartmut Hoffmann (BUND AK Abfall & Rohstoffe)

Kommt die Wertstofftonne im Kreis Minden-Lübbecke? Aus Sicht der Podiumsteilnehmer bei der Abendveranstaltung im BÜZ Minden ein fälliger Schritt. Dort könnten dann recycling-fähige Abfälle, egal ob Verkaufsverpackungen oder Sonstiges aus Metall, Kunststoff oder auch Verbundstoffen eingeworfen werden. Ein Erfassungssystem, das so schon in Bielefeld oder Paderborn den Bürgern angeboten wird. Gleichwohl ist die stoffliche Verwertung der solcherlei erfassten Stoffe nur über gesetzliche Vorgaben gesichert. Ohne Vorgabe einer Quote wandern sehr viele dieser so erfassten Kunst-stoffe als heizwertreiche Fraktion in besondere „Ersatzbrennstoff-Kraftwerke“. Strom und Wärme aber eben keine neue Rohstoffe werden so bereitgestellt.

Also gilt: Trennung ist gut. Vermeidung ist besser. Das machte Dr. Hartmut Hoffmann vom BUND Arbeitskreis Abfall und Rohstoffe deutlich Die Naturschutzverbände kritisieren den aktuellen Entwurf des Bundesumweltministeriums für ein Verpackungsgesetz. Eben weil er nichts zur Abfallvermeidung vorgibt und zudem mit schwachen Recyclingquoten auch bei der stofflichen Verwertung eher einen Rückschritt zum derzeitigen Stand bedeutet. Das Verpackungsgesetz wird daher das Müllproblem nicht lösen. Der BUND fordert ein ambitioniertes Wertstoffgesetz statt Rückschritt mit Verpackungsgesetz.  Der Zuhörer nahm an diesem Abend mit: Die Diskussion „Wertstofftonne oder Gelber Sack“ beleuchtet nur einen Teil des zunehmenden Abfallproblems unserer Wohlstandsgesellschaft. „Die Papiersammlungen haben die Naturschutzverbände damals erkämpft“, so BUND-Experte Dr. Hoffmann. „Da heißt es auch jetzt, weiter kämpfen für eine ökologische und nachhaltige Abfallwirtschaft!“

Informationen:

Forderungspapier der Umweltverbände zur Einführung eines ökologisch ambitionierten Wertstoffgesetzes siehe hier
Was kommt in die Wertstofftonne? siehe hier
Mehr Infos zum Problem Abfall siehe hier

Besuch des Heizkraftwerkes Minden

Vor der Podiumsdiskussion:
Besuch des Heizkraftwerkes an der Karlstraße

"Stoffliches Recycling - Fehlanzeige"
Etwa ein Drittel des Restabfalls aus dem Kreis Minden-Lübbecke wandert zur "thermischen Verwertung" in das Müllheizkraftwerk Minden. Nach einer Vorbehandlung auf der MBA Pohlsche Heide wird diese Teilfraktion des Restabfalls bei hohem Wirkungsgrad im Mindener Hafengebiet zu Prozessdampf gewandelt und dieser in einer nahe gelegenen Chemiefabrik eingesetzt.   

3. Juni 2016

Was passiert mit unserem Rest- und Bioabfall?

Annahmehalle und Vergärungsreaktor (blau) mit Gasspeicher auf dem Entsorgungs-zentrum des Kreises "Pohlsche Heide"

Im März 2016 informierten wir uns über die Weiterbehandlung des Verpackungsmülls aus den Gelben Säcken. Nun wollten wir erfahren, was mit dem Inhalt der Restmüll- und Biotonne geschieht. Für diesen Bereich der Siedlungsabfälle ist das Entsorgungszentrum des Kreises „Pohlsche Heide“ in Hille zuständig. Neben Deponieflächen befinden sich dort ein Kompostwerk mit Biogasanlage und seit 2005 eine Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA). Bis dahin wurde der Restmüll unbehandelt auf der Deponie abgelagert. Der BUND Petershagen hatte damals vor den Folgen der unkontrollier- und unvorhersehbaren chemischen Reaktionen im Inneren des Deponiekörpers („Hexenküche!“) gewarnt. Er setzte sich für eine Abfallbehandlung ein, bei der der Restmüll in einer anaeroben und areoben Stufe vergärt und verrottet , bevor er auf die Deponie kommt („Kalten Rotte“ als umweltfreundliche Alternative zur Müllverbrennung). Für dieses Verfahren hat sich der Kreis Minden-Lübbrecke letztendlich entschieden, im Gegensatz zu fast allen anderen Kreisen in NRW, die auf eine Verbrennung des Restmülls in Müllverbrennungsanlagen (MVA) setzen.
Thomas Kropp, Geschäftsführer der Gesellschaft für Verwertung organischer Abfälle (GvoA), die im Auftrag des Kreises das Entsorgungszentrum betreibt, führte durch die Anlage. Er erläuterte die mechanische sowie biologische Behandlung. Wir erfuhren, dass dennoch ein Teil verbrannt wird . Mit der „heizwertreichen Fraktion“ - der Grobfraktion aus Kunststoff, Textilien und Papier - werde im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBS) in Minden Prozessdampf produziert, der bei der BASF fossile Brennstoffe ersetze. Die biologisch aktive Feinfraktion verbleibe nach Vergärung und Verrottung auf der Deponie. Für die Verwertung der Bio- und Grünabfälle stehe seit 1995 ein Kompostwerk zur Verfügung, dem zur Energiegewinnung eine Biogasanlage angeschlossen ist, so der Geschäftsführer. Er weist auf den Slogan hin: Sauberer Biomüll gibt auch sauberen Kompost! Infos zur MBA und zum Kompostwerk der „Pohlschen Heide“ siehe siehe hier 

BUND-Position 49: kritische Sicht auf MVA, EBS-Kraftwerke siehe ab Kap. 5
Achtung! Besichtigung des EBS-Kraftwerkes Minden und Podiumsdiskussion am 14.09.16. Mehr dazu hier

Große Halle: Th. Kropp erklärt den Ablauf
Abfall wird zerleinert u. in Fraktionen aufgeteilt
Grobfraktion dient als Ersatzbrennstoff
In Containern zum EBS-Kraftwerk Minden
Feinfraktion vergärt im Reaktor, Biogas entsteht
Gärrest, kommt nun in die Rottetunnel
Biogasspeicher für das Blockheizkraftwerk auf der Pohlschen Heide
Keinen Müll in die Biotonne! Keine Wertstoffe in den Restmüll!
3. Mai 2016

Klimaaktivisten auf dem Weg zu "Ende Gelände" machen Station bei uns im Kreis

Die Klimaaktivisten fahren weiter (Foto Nathan Niedermeier)

Am 3. Mai machten Fahrradaktivisten aus sechs Ländern Station in Hille/Holzhausen. Sie gehören zu einer internationalen Gruppe namens Cooperide- Pedalling for Change, die sich 2015 in Schweden gründete, um für Klimagerechtigkeit einzutreten. Ende 2015 führte die Tour zur Weltklmakonferenz nach Paris. Nun ging es zum Lausitzer Klima- und Energiecamp nahe der deutsch-polnischen Grenze, wo u.a. die Aktion „Ende Gelände“ stattfand.Organisiert wurde die Übernachtung in Hille mit Unterstützung der BUND-Kreis-gruppe Minden-Lübbecke. Nathan Niedermeier, der im Dezember 2015 als Radaktivist mit nach Paris fuhr und viele gleichgesinnte Fahrrad-Demonstranten kennt, hatte die Unterkunft vermittelt. Die zwei Fahrradgruppen aus Paris bzw. Südengland schlossen sich in Holzhausen zusammen und übernachteten dort im evangelischen Gemeindehaus. Am nächsten Morgen fuhren die etwa 25 Radfahrer mit bunten Fahnen und dezenter Musik weiter. Insgesamt 100 Radaktivisten hatten sich auf den Weg zum Klimacamp in der Lausitz gemacht. Am Pfingstwochenende fand dort mit tausenden weiteren Klima-Aktivisten, einer bunten Mischung von Menschen aus der ganzen Welt, die Aktion „Ende Gelände“ statt. Dabei wurden mit massenhaften Blockaden ein Tagebau und weitere Infrastruktur des Betreibers Vattenfall lahm gelegt. Besonders dankbar waren die Radfahrer all den Menschen, die sie so herzlich willkommen geheißen und auf dem Weg unterstützt haben. Doch warum machen Menschen eine solche Tour? "Die Idee sei, sagen sie, sich zu vernetzen, sich auszutauschen, und voneinander zu lernen. gleichgesinnte Menschen zu treffen und kennenzulernen, um auch in Zukunft gemeinsame Aktionen wie diese zu machen" so Nathan Niedermeier.


Mehr zum Klimacamp und Braunkohlewiderstand in der Lausitz hier

Mehr zur Braunkohle in NRW - Totalzerstörung von Natur und Landschaft  hier

Mehr zur Cooperide – Pedalling fpr Change  https://cooperide.org/


18. März 2016

Was geschieht mit unserem Verpackungsmüll?

Unsere BUND-Gruppe vor den Wertstoffballen

Im März besuchte unsere Kreisgruppe die Firma Tönsmeier Wertstoffe in Porta Westfalica, um sich über die Weiterbehandlung der im Dualen System kreisweit gesammelten Verpackungen zu informieren. Hintergrund des Besuchs: die politisch bundesweite Diskussion um die mögliche Einführung eines Wertstoffgesetzes. Das Gesetz soll die aktuelle Verpackungsverordnung ablösen. Informationen dazu hier.
Nach einer theoretischen Einführung besichtigten wir die große Halle mit der Sortieranlage. Auf mehreren Ebenen bringen insgesamt 1,6 km (!) lange Förderbänder unermüdlich den Inhalt der Gelben Säcke zu den verschiedenen Stationen. Rüttelsiebe, Windsichter oder Metallabscheider trennen den Verpackungsmüll. Nah-Infrarot-Techniken ermöglichen eine rein stoffliche Trennung der Wertstoffe. Diese landen schließlich in getrennte Sammelbehälter, werden zu Ballen gepresst und versandfertig zum Abtransport für die Recycling-Unternehmen bereitgestellt. Unsere Pressemitteilung siehe hier.
Weiterer Termin zum Thena Abfallbehandlung im Kreis am 3. Juni 2016: Was wird aus dem Restmüll? Besichtigung des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide

 

 

16. Januar 2016

Menschen, Tiere, Immissionen

Januar 2016: BUND-Gruppen aus OWL gemeinsam geger Tierfabriken und für effektive Maßnahmen gegen Höfesterben

Diese Überschrift im neuen „Fleischatlas Deutschland Regional 2016“, der im Januar 2016 von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND veröffentlicht wurde, gilt dem Land Nordrhein-Westfalen. Danach sind zwischen Rur und Weser Böden und Gewässer durch die Tiermast belastet. BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in der Presseerklärung: "Der Trend zu Megamastanlagen geht weiter. Neue Tierfabriken werden geplant, wo die Auswirkungen der Fleischindustrie bereits am deutlichsten zu spüren sind. Dort sind die Ammoniak-Emissionen aus den Ställen und die Nitratwerte im Grundwasser jetzt schon inakzeptabel hoch.“
Gegen diese Entwicklungen gingen BUND-Gruppen aus OWL am 16. Januar 2016 gemeinsam auf die Straße. Auf dieser sechsten „Wir haben Agrarindustrie satt“- Demonstration anlässlich der Grünen Woche in Berlin war auch der BUND in Minden-Lübbecke wieder dabei. Mehr zum Thema hier

„Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ mit Daten und Fakten aus 16 Bundesländern(Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung und BUND)

160113_bund_landwirtschaft_fleischatlas_regional_2016.pdf

10. Oktober 2015

250 000 Menschen demonstrierten für einen gerechten Welthandel

Berlin: Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ haben heute etwa 250.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) bzw. der EU und Kanada (CETA) protestiert. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. Mehr zur Pressemitteilung des BUND zur Demo hier    Fotos siehe hier  
"Es war gigantisch!" war die Meinung von Demo-Teilnehmern aus der Region.

Hintergrund-Informationen zu TTIP und CETA hier
siehe auch BUND-Position unten

BUND Position

140807_bund_sonstiges_ttip_position.pdf

Das Gemeinwohl ist nicht ver(frei)handelbar. Kein transatlantisches Handelsabkommen TTIP auf Kosten von Mensch und Umwelt

15. August 2015

Unser Info-Stand auf dem Jubiläumsfest der Biostation

Wir informieren über naturnahe Gärten mit heimischen Wildpflanzen und Tieren.

Unter dem Motto „Mensch, Natur und Tier“ feierte die Biologische Station Minden-Lübbecke mit einem großen Hoffest auf dem Gelände des Gut Nordholz  ihr 30-jähriges Jubiläum. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Besucher an zahlreichen Ständen viel über Natur und Artenschutz erfahren. An unserem Info-Stand hatten wir zum Thema Naturgarten große Poster aufgehängt, die reges Interesse fanden. Sie informierten über heimische Wildpflanzen und Tiere im Garten. So beherbergt ein insektenfreundlicher Garten zahlreiche Wildbienenarten. Bei der von uns  ausgearbeiteten Umweltrallye musste u.a. das Wildbienen-Hotel gesucht werden. Für Kinder gab es Anregungen zum Naturtagebuch-Wettbewerb (s.o.). Anhand von selbst gebastelten Insektenhotels aus Konservendosen kann man z.B. das Nistverhalten verschiedener Wildbienen beobachten.  Zum Thema Recycling boten wir außerdem bunte Taschen aus alten Kalenderblättern an. Und in Vorfreude auf Blumenwiesen und blühende Säume im nächsten Jahr nahmen viele Besucher unsere angebotenen Blumensamen für die Herbstaussaat mit.

Foto H. Westphal
Foto H. Westphal
Unsere Umwelt-rallye, gesucht:
Wildbienen-Hotel, Rohrkolben
Mispelstrauch
21. Juni 2015

Naturnahen Bach erleben - die renaturierte Ösper in Petershagen

Ein naturnaher Bach mitten im Wohngebiet! Foto Tim Brunkhorst

Die Ösper entspringt in der Gemeinde Hille und mündet nach knapp 15 km in der Kernstadt Petershagen in die Weser. Dort wurde im Jahr 2014 das vor Jahrzehnten vollständig ausgebaute Fließgewässer auf einer Länge von 1, 2 km naturnah umgestaltet.  Gerade noch rechtzeitig, denn die EU-weit verbind-lichen Anforderungen an einen „guten Zustand“ der Gewässer sollten bis 2015 umgesetzt sein. Doch davon kann weder im Kreis Minden-Lübbecke noch in NRW oder auf europäischer Ebene die Rede sein, eine betrüblichen Bilanz 15 Jahre nach Bestehen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Mehr dazu hier.  

 Ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung der WRRL durch das Engagement vieler Gewässerfreunde vor Ort stellt der renaturierte Ösperabschnitt in Petershagen dar. Kreisgruppe und BUND Petershagen hatten Kinder und Erwachsene eingeladen, auf einer kleinen Wanderung den wieder naturnahen Bach zu erleben. Vom Petershäger Ösperhafen mit der neu errichteten Sohlgleite ging es zum Alten Kirchweg, wo jetzt mitten im Wohngebiet Steilufer, Halbinseln und Sandbänke vorhanden sind, ein Platz zum Verweilen für Erwachsene und ein Spielort für Kinder.. Weiter bachaufwärts, am Ende der Renaturierungsstrecke, wartete auf die Wanderer ein Picknick. Mit Blick auf das lebendige Fließgewässer ließen sich alle den leckeren Kuchen schmecken
Wer Interesse an einer Führung entlang der renaturierten Ösper  hat, melde sich bei der BUND-Ortsgruppe Petershagen. Kontakt: kornelia.fieselmann@bund.net, Tel. 05707/1242. Mehr zur Ösper siehe petershagen.bund.net. 

Sohlgleite im Ösperhafen, Foto Tim Brunkhorst
Steilufer, Foto Tim Brunkhorst
Seitengerinne, Foto Tim Brunkhorst
Picknick am Ösperufer, Foto K. Fieselmann
30. Mai 2015

Besuch des Biohofes Gut Deesberg

Ökologischer Weißkohlanbau, Bio-Landwirt Daniel Rolfsmeyer erklärt, wie es geht.

Ziel einer Exkursion aus dem Frühjahrs- und Sommerprogramm der Kreisgruppe war der Bioland-Betrieb Gut Deesberg. Seit 2008 wird dort in der Weseraue zwischen Bad Oeynhausen und Vlotho auf ca. 70 ha ökologische Landwirtschaft betrieben, ohne chemische Pflanzenschutzmittel und gentechnisch veränderte Pflanzen. Tabu sind auch leicht wasserlösliche Mineraldünger, die das Grundwasser belasten. „Die Düngung wird - wie im ökologische Landbau üblich - durch eine bestimmte Fruchtfolge gewährleistet“, erklärte Biolandwirt Daniel Rolfsmeyer. „Wir bauen Klee. Kleegras, Bohnen und Erbsen an. Das sind stickstoffmehrende Kulturen, von denen die stickstoffzehre Nutzpflanzen im Jahr darauf profitieren.“ Als Nutzkultur werden auf dem Hof Weißkohl, Kartoffeln und Getreide angebaut. Zudem betreibt Rolfsmeyer Rindermast entsprechend den strengen Bioland-Richtlinien. Er setzt auf die hornlosen reinrassigen Herefords-Rinder, die sehr gutmütig sind. Von Mai bis Oktober/November sind sie auf der Weide. Sie bekommen ausschließlich selbst erzeugtes Futter. Nach der Hofführung ließen sich die Teilnehmer bei einem Picknick eine gegrillte Biobratwurst, ein Produkt des Biohofes, schmecken.
Einen Einkaufsführer zu Produkten aus dem ökologischen Anbau siehe hier

17. Mai 2015

Das Leben im Teich, Bauerngarten und auf der Obstwiese

Dieter Rosenbohm mit wissbegierigen "Umweltagenten" bei den Bienenstöcken

Vielfältige Lebensräume beherbergt das ca. 25 ha große Naturschutzgebiet „Nordholz“, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Gut Nordholz befindet, wo heute die Biologische Station Minden-Lübbecke und das Umweltzentrum des Kreises ihr Domizil haben. Mitten hindurch führt ein Naturlehrpfad. Die Kreisgruppe hatte Kinder und Eltern eingeladen, entlang des Pfades Tiere und Pflanzen zu erkunden. Besonders spannend war es, die Tümpelbewohner mit den Keschern zu fangen. Libellenlarven, Egel oder Molche kamen ans Tageslicht. Gemeinsam mit Dieter Rosenbohm und Stefan Lange wurden diese eingehend betrachtet. Max fand die Molche am besten. Er interessiert sich aber auch für Pflanzen der Wiese und hat schon 7 vierblättrige Kleeblätter gesammelt. Auf der großen Wiese brütet zurzeit der Storch und zudem die Rohrweihe, die dabei nicht gestört werden darf.. Deshalb ging es weiter zum Bauerngarten, wo die Lippische Palme, besser bekannt als Braun- oder Grünkohl, mit ihren gelben Blüten  die Aufmerksamkeit auf sich zog. Weitere Stationen waren die Bienenstöcke, das Insektenhaus und die Nistkästen auf der Obstwiese, die jetzt im Mai allesamt als Kinderstuben für den Nachwuchs dienen. Am Schluss gelang es allen Teilnehmern einen kleinen Papierfisch zu basteln.

7. März 2015

Natürlich Familien stärken!

Dennis Meyer mit einer Kindergruppe: Warum steht ein Baum eigentlich sooo fest?

So lautete das Motto des vierten Kinder- und Jugendtages im Schulzentrum Rahden, organisiert vom Präventionsrat Rahden. Die Veranstaltung sollte Eltern und Kindern deutlich machen: Man muss nicht weit fahren. Natur ist direkt vor uns! Eingeladen war Herbert Zucchi, Professor für Zoologie, Ökologie, Naturschutz und Umweltbildung an der Universität Osnabrück. "Das tiefe Eintauchen in die Natur vermittelt Kindern Freiheit, trainiert den Körper, spricht alle Sinne an, entwickelt Kreativität, schult Intellekt und im gemeinsamen Spiel soziale Fähigkeiten“, betonte er in seiner Eröffnungsrede. Spielen in der freien Natur gehöre aber vielfach nicht mehr zum Alltag der Kinder. Auch die Eltern seien schon oft selbst der Natur entfremdet. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hatte der Präventionsrat viele Vereine und Einrichtungen eingeladen, die sich zu diesem Thema mit kreativen Mitmachangeboten und Informationsständen einbrachten.

Auch der BUND war dabei. Dennis Meyer und Sebastian Freund hatten eine GPS-Bildungsroute  zum Thema „Abenteuer Baum“ ausgearbeitet. Zusammen mit eifrigen Kindergruppen und mit Hilfe eines GPS-Gerätes fanden sich schnell die ausgewählten Bäume, zu denen es Erstaunliches zu erforschen gab.

Sebastian Freund am BUND-Info-Stand
Auf geht's - Natur erforschen!
Wurzelbetrachtung: Wie sieht ein Baum unter der Erde aus?
Es gibt Vieles zu erforschen!
Ist ein dicker Baum immer älter als ein dünner?
Auch das Vermessen der Bäume gehörte zu den Aufgaben.
21. März 2015

Natur aus zweiter Hand - eine Auenlandschaft entsteht

Wir informieren uns über das Schutzgebiet uns seine Entstehung (Foto Tim Brunkhorst)

Natürliche Auenlandschaften mit ihrer faszinierenden Flora und Fauna gibt es schon lange nicht mehr an der Weser. Doch nach Kiesabgrabungen können Auenlebensräume geschaffen werden. Solche entstehen gerade auf Initiative des NABU in Rinteln-Hohenrode, Ziel einer Exkursion unserer Kreisgruppe. Wir wollten uns über das Schutzgebiet und seine Entstehung informieren. Auch in Bad Oeynhausen sind Kiesabgrabungen geplant, die Landschaftshaushalt und Landschaftsbild ebenso erheblich verändern werden. Bei der Exkursion ging es nun allein um die Frage, welche Chancen bei diesen Eingriffen für den Naturschutz bestehen. Nick Büscher vom NABU Rinteln führte durch das 115 Hektar große Auenschutzgebiet, auf dem seit den 1990er Jahren Kies gewonnen wird. Der NABU hat die Fläche 2012 erworben. Seitdem bestehe eine gute Zusammenarbeit mit der Kiesbaggerei, die während und nach den Baumaßnahmen Wünsche der Naturschützer bei der Gestaltung der Lebensräume berücksichtigten. so Büscher. Inzwischen haben sich seltene Tierarten eingefunden. Auf den Brutflößen, die künstliche Kiesbänke darstellen, brüteten schon im ersten Jahr Flussseeschwalben und auch der Fischadler wurde auf dem für ihn aufgestellten Horst gesichtet. Er nutzt die Gewässer bereits als Nahrungsrevier. Spannend ist, wann Fischotter und Biber die Auenlandschaft erobern. Mehr dazu hier 

Kiesseen in der Weserschleife bei Hohenrode
Brutfloß als Nisthilfe für Flussseeschwalben
Ziel sind offene und bewaldete Flächen
Hier soll sich die Natur ungestört entwickeln dürfen.
5. Februar 2015

Brandmaus gesucht - Wir rufen zum Mitmachen auf!

Foto: Henning Vierhaus

Manche Arten sind nicht nur in der freien Natur zu beobachten, sondern auch im Garten oder sogar in der Wohnung. Die possierliche Brandmaus mit ihrer schwarzen Rückzeichnung findet man in der kalten Jahreszeit vermehrt in ländlichen Anwesen, an Komposthaufen oder an Vogelfutterplätzen. Da sie oft nur wenig Scheu zeigt, lässt sie sich dort gut beobachten. Sie besiedelt ein breites Spektrum von Lebensräumen.Weit über die Hälfte der pflanzlichen Nahrung sind Früchte im weitesten Sinne: Samen, Getreidekörner, Beeren und Nüsse. Ihre tierische Nahrung sind überwiegend Insekten, Insektenlarven und Regenwürmer. Weiterhin fressen sie auch Spinnen und Schnecken. Sie ist überwiegend tag- und dämmerungsaktiv.
Das Verbreitungsgebiet reicht im Osten bis in die Mongolei und nach China. Die Besiedlung Westeuropas erfolgte erst vor ca. 7.000 Jahren.
n NRW verläuft ein Teil ihres Areals durch den Kreis Lippe, Höxter und Paderborn. Interessant ist, dass die Grenze Ihres Verbreitungsgebietes nach Norden der Kreis Minden-Lübbecke und Herford ist mehr dazu hier

Warum es im Kreis Minden-Lübbecke kaum Nachweise dieser possierlichen Maus gibt, ist ein Rätsel. Wer hat die Brandmaus bei uns beobachtet? Meldungen auch Todfunde, sehr gerne mit Belegfoto, nimmt der BUND Minden-Lübbecke Dipl. Biol. Gabriele Potabgy unter potabgy@freenet.de oder 05744/509570 gerne an.

17. Januar 2015

Wir lassen nicht locker: Wir haben es satt!

Ankunft auf dem Berliner Hbf .Auch zwei Imker aus unserer BUND-Gruppe waren dabei

Wie auch im letzten Jahr machte sich unsere Kreisgruppe wieder zusammen mit der BI Rahden-Tonnenheide auf den Weg nach Berlin zur bundesweiten Großdemonstration "Wir haben es satt! , um gegen Agrarindustrie, Gentechnik und TTIP zu demonstrieren. Nach 2 ½- stündiger Bahnfahrt waren wir pünktlich am Potsdamer Platz, dem Startpunkt der Demo. Geführt von 90 Traktoren zogen wir in einem Heer von bunten Fahnen und Plakaten vorbei am Bundesrat, dem Landwirtschaftsministerium und dem Reichstag zum Bundeskanzleramt. 50 000 Demonstrantinnen und Demonstranten hatten sich hier versammelt. Die Vielfalt der großen und kleinen Gruppen aus Bauern, Verbraucherschützern, Tierschützern und vielen anderen war beeindruckend! Besonders stark waren die Imker in ihrer weißen Schutzkleidung vertreten, die mit dem Rauch aus ihrem Smoker auf sich und ihrer Forderung, das Bienensterben zu stoppen, aufmerksam machten. Auf der Bühne kamen Gegner der Agrarindustrie aus ganz Europa zu Wort. Einer der Hauptredner war der Bundesvorsitzender vom BUND Hubert Weiger. Er ging auf Erfolge der wachsenden „Wir haben es satt Bewegung“ ein:

"Der Protest gegen die bisherige Agrarpolitik bringt erste Erfolge. Dank bundesweit rund 250 Bürgerinitiativen wurden mehr als 100 geplante Riesen-Ställe nicht gebaut. Endlich werden artgerechte Ställe stärker gefördert und Agrarminister Schmidt hat angekündigt, gegen den überhöhten Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung vorzugehen. Noch immer profitieren Fleischkonzerne und Handelsketten davon, dass die Agrarindustrie die Produktions- und die Umweltkosten der Allgemeinheit aufbürdet. Zugleich wächst das Bewusstsein der Verbraucher über die Risiken und Nebenwirkungen der industriellen Landwirtschaft. Die Lebensmittelerzeugung in bäuerlichen und mittelständischen Betrieben muss endlich vor unfairen Wettbewerbsbedingungen geschützt werden und mehr Anerkennung finden."

Auch im nächsten Jahr will sich unsere Kreisgruppe wieder am Protest beteiligen: Wir lassen nicht locker!
Mehr zur Demo siehe hier

1. November 2014

Exkursion zum Kranichrastplatz im Neustädter Moor

Zur Zeit ist im Moor Hochbetrieb. Fasziniert verfolgen wir den Einflug der Kraniche.

Das Neustädter Moor ist Teil der Diepholzer Moorniederung, die als ein bedeutender Kranichrastplatz in den letzten Jahren neu hinzugekommen ist. Aktuell rasten dort über 50 000 Kraniche. Die BUND-Kreisgruppe Minden-Lübbecke hatte zu einer Exkursion ins benachbarte Niedersachsen eingeladen. Ziel war der Aussichtsturm im Neustädter Moor. Dort beobachteten wir große Kranichschwärme am Himmel, die schon vor der Dämmerung von ihren Futterstellen kommend sich nach und nach im Moor versammelten und in ihre Schlafplätze einflogen. Der bis zu 1,30 m große Vogel ist auf der Durchreise zu seinen Winterquartieren in Südfrankreich, Spanien und Marokko. Zunehmend gibt es auch Kranichpaare, die in unserer Region brüten.Der BUND Diepholzer Moorniederung (http://www.bund-dhm.de/) betreut seit 1983 die Moore in der Diepholzer Moorniederung.

23. September 2014

Dialog am Bach mit dem Wassernetz

Wassernetz NRW und BUND an der Ösper, von links: Christian Schweer (5.), Nora Guttmann (2.), und Karlheinz Meier (7.) vom Wassernetz NRW, Kornelia Fieselmann (6.) vom BUND Petershagen

Unterstützung für den ehrenamtlichen Gewässerschutz kam diese Woche aus Düsseldorf. Christian Schweer und Nora Guttmann vom Wassernetz NRW mit Sitz in Düsseldorf sowie Karlheinz Meier, Koordinator beim Wassernetz für das Einzugsgebiet der Weser, besuchten Aktive aus BUND und NABU, um sich über die Gewässer im Kreis Minden-Lübbecke auszutauschen. Denn der Dialog mit Naturschutzgruppen vor Ort ist eine wesentliche Aufgabe des Wassernetzes. Im Mittelpunkt stand bei diesem Besuch die Bastau und die Ösper. Während über eine Renaturierung der Bastau im Oberlauf noch nachgedacht wird, ist eine naturnahe Umgestaltung der Ösper auf einem 1,2 km Gewässerabschnitt z. T. schon erfolgt (siehe petershagen.bund.net). Mehr zum Dialog an Bastau und Ösper siehe www.wassernetz.de
Wichtiger Grund für den Besuch des Wassernetzes war außerdem die Teilnahme am Runden Tisch im Kreishaus Minden. Dort standen weitere Planungen zur Umsetzung der WRRL im Flussgebiet Mittelweser an. Für über 60 Gewässerkörper der Region wurden Programmmaßnahmen für den kommenden Bewirtschaftungsplan benannt.
Achtung: Wer nun neugierig geworden ist und mehr über Gewässer, WRRL und Möglichkeit zur Mitarbeit beim Gewässerschutz erfahren möchte, kann sich auf der Seite www.wrrl-in-owl.eu informieren. Oder machen Sie mit beim BUND Minden-Lübbecke oder BUND Petershagen!

21. Mai 2014

Vortrag zur Haltung von Puten


Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND-NRW (6. von links) auf der Vortragsveranstaltung in Rahden

"Die Pute – Die Gute? Schein und Sein der Geflügelmast
Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND-NRW, stellte im Bahnhof Rahden die aktuelle Studie zur Haltung von Mastputen vor und zeigte Wege und Irrwege der Tierhaltung auf. Der Vortrag fand im Rahmen der Veran-staltungsreihe der Kreisgruppe Minden-Lübbecke zum Thema "Massentierhaltung - gegen Tierfabriken und für artgerechte Tierhaltung" statt.
Hintergrund:

Putenfleisch ist in vielerlei Munde – als Putenbrust, Keule oder gebratene Streifen im Salat. Doch wie werden Puten eigentlich gehalten?
Im Frühjahr 2014 stellte der BUND-Landesverband NRW – bereits zum dritten Mal nach 2003 und 2008 - die Ergebnisse einer landesweiten Recherche zur Haltung von Mastputen vor.
Fazit: Nahezu alle Puten im Land werden nicht tiergerecht in Intensivmast gehalten: Durchweg zu enge Ställe, fehlender Auslauf und ein Kürzen der Schnäbel zeugen von einem tristen Dasein. Beim Tierschutz herrscht Stillstand und geltendes Recht wird in der Praxis ausgehöhlt. Derweil brüsten sich zahlreiche Discounter mit „Aktionspreisen“ und „Super-Knüllern“ im Wettbewerb mit dem billigsten Fleisch. Mehr

19. Mai 2014

Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014

Rotmilan an der Pohlschen Heide

Zu 6 Themenblöcken hat der BUND den Landratskandidaten und Parteien im Kreistag Fragen gestellt, die er für einen zukunftsfähigen aber auch nachhaltig planenden Kreis für unabdingbar hält.
Wie wichtig ist dem neuen Landrat und den Parteien der Umwelt- und Naturschutz im Kreis Minden-Lübbecke?
Wie soll der Konflikt zwischen Artenschutz und Windenergie in Bezug auf den geplanten Windpark im Umfeld der Pohlschen Heide gelöst werden, den sich der Kreis als Bauherr und Immissionsschutzbehörde selber genehmigen möchte?Wie ernst werden die Sicherung der Biologischen Vielfalt im Kreisgebiet genommen? Wird im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramm der industriellen Flächennutzung durch die Landwirtschaft eine Boden-, Fauna- und Flora-schonende Bewirtschaftung entgegensetzt werden? Oder sollen sich unsere Kinder Vogelarten wie z.B. Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn nur noch im Museum ansehen können?
Und welche Ideen haben der zukünftige Landrat und die Parteien zu einer umweltverträglichen Verkehrspolitik?Diese und andere Fragen hat der BUND an die Landratskandidaten und Parteien gerichtet. Es ist spannend, wie durchaus unterschiedlich die Antworten ausfallen. 

13. April 2014

Unser Infostand auf dem Fest im Tierheim Minden

Jedes Jahr im Frühling feiert der Tierschutzverein Minden ein Fest. Diesmal beteiligte sich auch unsere Kreisgruppe zusammen mit dem Klima- und Projektbüro BNE. Das Büro koordiniert Bildung für nachhaltige Entwicklung in Minden und der Region. An unserem Stand gab es Informationen zu Amphibien, Schmetterlingen, Nisthilfen für Fledermäuse und zum Wettbewerb Naturtagebuch. Dieser fordert Kinder zwischen 8 und 10 Jahren dazu auf, den erstaunlichen Artenreichtum gerade auch in der Stadt zu entdecken (mehr zum Wettbewerb hier). Jüngere unde ältere Besucher des Festes ließen sich von den Mitarbeitern des Projektbüros phantasievoll schminken.

21. März 2014

Gesundheitsgefährdung für den Menschen durch Massentierhaltung

Ein Ergebnis der sich dem Vortrag anschließenden Diskussionsrunde im Rahdener Bahnhof: Billiges Fleisch kommt uns teuer zu stehen!

In Rahden-Tonnenheide sind in direkter Nachbarschaft der Grundschule 2 Hähnchenmastställe mit 80 000 Hähnchen geplant. Welche Gefahren drohen den Anwohnern und Schulkindern, wenn die Pläne umgesetzt werden? Um diese Thematik vor Ort zu diskutieren hat der BUND Minden-Lübbecke zusammen mit dem Ortsverband Rahden von Bündnis 90/Die Grünen den Allgemeinmediziner und Homöopath Dr. med. Thomas Fein aus Norden nach Rahden eingeladen. Er referierte zum Thema »Gesundheitsgefährdung für den Menschen durch Massentierhaltung – Verbreitung multiresistenter Keime über Ställe und Exkremente«.
Dr. Fein ist Mitgründer und Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung in Norden (http://www.bi-norden.de/ ) und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema »Gesundheitsgefährdung durch Hähnchenmastanlagen«. In einer gemeinsam mit Kollegen erstellten Studie kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Luft im Umfeld von Hähnchenmastanlagen hochgradig mit Keimen, Schimmelpilzen, Bakterien und Endotoxinen belastet ist. Selbst in Entfernungen von 600 m sind diese Belastungen noch deutlich nachweisbar. In der Stallluft ist die Keimbelastung 120.000fach und die Endotoxinbelastung 1000fach höher als in der unbelasteten Außenluft. Auf Grund der Belastungen in den Ställen empfiehlt das Bundesamt für Arbeitsschutz sich dort nur mit Atemschutz zu bewegen. weiter hier

18. Januar 2014

Für ökologische Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und gutes Essen!

Treffen mit Michael Hettwer, Bauernhöfe statt Agrar-fabriken, v.l.: Heinz Westphal (BI, BUND), Michael Hettwer, Kornelia Fieselmann (BUND), Dieter Rosenbohm (BUND), Gerd Hesemann (BI), Stefan Lange (BUND), Doris Boelk (BI), Wilfried Boelk (BI)

Der BUND Minden-Lübbecke und die Bürgerinitiative Rahden Tonnenheide hier-kein-stall.de sowie etliche Gleich-gesinnte aus unserer Region waren gemeinsam mit dem Bus zur 4. bundesweiten Großdemonstration "Wir haben Agrarindustrie satt" nach Berlin gereist. Mehr dazu hier
Die Demo diente vor allem auch der Vernetzung. Die BUND-Kreisgruppe und die BI Rahden-Tonnenheide kamen mit Michael Hettwer, dem Vorsitzenden des Landesnetzwerkes Niedersachsens „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ kurz nach seinem Hauptvortrag auf der Auftaktkund-gebung am Potsdamer Platz zu einem Pressetermin zusammen (Foto rechts). Informationen zum Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken siehe hier . Redner auf der Abschlusskundgebung vor dem Kanzleramt war Ekkehard Niemann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

Auf der Weltklimakonferenz in Warschau

Nathan als Jugendvertreter von "Friends of the Earth International" bei der Podiumsdiskussion

Vom 9. bis zum 17. November war  Nathan Niedermeier  mit einer Delegation von „Friends of the Earth International“, einem der drei größten global agierenden Umweltverbände auf der Weltklimakonferenz in Warschau. Nathan ist 17 Jahre alt, Schüler der 12. Klasse an der Freien Waldorfschule Minden und Mitglied unserer Kreisgruppe. Er ist im Vorstand der BUNDjugend NRW und dort schon seit nun 3 Jahren aktiv. Bevor die Weltklimakonferenz startete nahm er an zwei Tagen an der internationalen Jugendkonferenz teil, die als Vorbereitung für junge Leute diente. Dort kamen 300-400 junge Menschen aus der ganzen Welt zusammen, die dann gemeinsam über Klimaschutz und andere Themen diskutiert und beraten haben. „Ich habe unglaublich viele Menschen kennengelernt, aus Kolumbien, den USA bis hin zu den Philippinen, China und noch vielen vielen  mehr. Es gab viele spannende Gespräche und am Samstagabend eine Party, bei der alle, die Lust hatten, einen musikalischen Beitrag leisten konnten“ so sagt der Zwölftklässler …weiter hier

Schluss mit der Schweinerei! - Protestaktion der BUNDjugend in Minden am 14.09.2013

BUNDjugend auf der Demo "Wir haben Agrarindustrie satt" in Berlin, Foto BUND NRW

Qualvolle Masttierhaltung und die Folgen der industriellen Landwirtschaft spiegeln sich seit Jahren in belasteten Abwässern, Futtermittelskandalen und unabschätzbaren Folgen für Natur und Gesundheit wider. Trotzdem hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland die Zahl der beantragten und genehmigten Geflügel- und Schweinemastplätze vervielfacht. Am Samstag, den 14. September machte die BUNDjugend Nordrhein-Westfalen in Minden mit einer bunten Tier-Kostüm-Protestaktion auf die Folgen der Massentierhaltung und der industriellen Landwirtschaft aufmerksam.
Die Kreisgruppe unterstützte die Aktion mit einem Stand in der Mindener Innenstadt. Mehr dazu siehe hier

Video zur Demo gegen Massentierhaltung am 14.09. 2013 - Minden - BUNDjugend hier

Am Infostand in der Mindener Innenstadt
Start des Protestmarsches am Rathaus
Bäckerstraße
Bäckerstraße
Am ZOB
Obermarktstraße

Wie helfe ich der Stadtnatur? Infostand am 8.09.2013

Städte bieten verschiedenste Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Stadtwälder, Grünflächen oder Gärten beherbergen bei naturnaher Gestaltung viele Vögel, Insekten oder Wildkräuter. Für den Menschen erbringt die städtische Natur wichtige Dienstleistungen. Bäume spenden Schatten, filtern Schadstoffe aus der Luft oder dämpfen Lärm. Was kann der Stadtmensch tun, um mehr Natur in die Stadt zu holen? Er kann sich z. B. dafür einsetzen, dass kein Streusalz mehr verwendet wird oder gefällte Bäume ersetzt werden. Er kann Nisthilfen für Gebäudebrüter wie Spatz oder Mauersegler anbringen und unseren heimischen Fledermäusen mit einem Fledermauskasten ein Quartier bieten.
Am Tag des offenen Denkmals und am Tag des Glacis, Sonntag, den 8.09.2013, finden im Glacis und im Denkmal geschützten  Botanischen Garten in Minden verschiedene Veranstaltungen statt. Die BUND-Kreisgruppe hat von 10.00 bis 16.00 Uhr einen Info-Stand am Botanischen Garten (Königstraße, Königsglacis), an dem es viele Informationen zum Stadtnaturschutz gibt.

BUND-Broschüre „Wie helfe ich der Stadtnatur“ siehe hier       

Artenschutzprojekt "Ein Platz für Spatz & Co" siehe hier

Unser Stand am Botanischen Garten in Minden
Bäume und ihre Früchte
Samenbomben mit Ackerrittersporn

BUND-Expertin prüft Kindergarten auf schädliche Weichmacher

Ann-Katrin Sporkmann und Thomas Dippert zeigen mit PVC-Weichmacher belastete Gegenstände, Foto: Rene´Haeseler

Der Kindergarten Arche Noah hatte BUND – Expertin Ann-Katrin Sporkmann am 20. Juni 2013 nach Bad Oeynhausen-Eidinghausen zum Weich-PVC-Check eingeladen. Sie wies die Eltern auf die Gesundheitsgefahr der Weichmacher aus dem PVC hin, die in das Hormonsystem eingreifen und insbesondere Kleinkinder gefährden. „Gerade in Kindertagesstätten sind besonders hohe Konzentrationen dieser Gefahrstoffe gemessen worden, wie der BUND in einer Untersuchung aus dem Jahre 2011 festgestellt hat“, so Ann-Katrin Sporkmann.
Im anschließenden Rundgang wurden denn auch Gegenstände, wie Turnmatten, Plastik-Dinosaurier und Regenhose entdeckt, die mit PVC-Weichmacher belastet sind. Die Expertin aus Berlin sieht es positiv, dass der Förderverein des Kindergartens die Anschaffung von Spielzeug ohne Weich-PVC  fördert, indem dieser die Differenz zwischen billigem Spielzeug und teurem belastetem Spielzeug übernimmt.
Thomas Dippert, Mitglied im Elternrat des Kindergartens, der sich für die Aktion eingesetzt hat, wünscht sich, dass sich viele Eltern über die Gefahren, die möglicherweise im Kinderzimmer lauern, informieren. „Nur so können wir unsere Kinder vor einer möglichen Gesundheitsgefährdung schützen“.

BUND-Exkursion am 16.06.2013

Am Sonntag, 16. Juni 2013, veranstaltete die BUND-Kreisgruppe Minden-Lübbecke eine Exkursion zum Heideweiher Schnakenpohl in Rhaden-Varl und zum Baumlehrpfad am Museumshof Rahden. Winrich Dodenhöft, Landschaftswächter des Schnakenpohls, führte durch den kleinen Heideweiher, einen der ältesten Naturschutzgebiete Westfalens mit seltener Flora und Fauna. Anschließend ging es mit dem Fahrrad oder Auto (Fahrgemeinschaften) 5 km nach Rahden zum Baumlehrpfad. Dennis Meyer, Baumexperte, hielt dort einen Vortrag über die Körpersprache der Bäume. Wie reagieren Bäume auf äußere Einflüsse?

Naturschutzgebiet "Schnakenpohl" in Rahden-Varl







Baumlehrpfad am Museumshof Rahden
28. April 2013

JHV 2013: Bildungsoffensive BUND vorgestellt

Zur Jahreshauptversammlung der BUND-Kreisgruppe am 17.04.2013 war Mareike Kursawe als Referentin eingeladen. Sie ist Projektkoordinatorin der Bildungsoffensive BUND, die der NRW-Landesverband zusammen mit der BUNDjugend organisiert. "Machen Sie mit!" heißt das Motto dieses bis 2015 laufenden Projektes, das sich an BUNDlerInnen der Orts- und Kreisgruppen wendet, die sich für eine Bildungsarbeit vor Ort engagieren möchten. Die verschiedenen Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote wurden vorgestellt. Teilnehmer können anschließend im Nachmittagsbereich von Ganztagsschulen, an Kitas oder im Freizeitbereich tätig werden.

  • Qualifizierungsangebote Bildungsoffensive siehe hier
  • Angebote für Schulen: Umwelt-Agenten im Auftrag der Natur / Einfach ganz ANDERS - das Angebot für die Sek. I siehe hier
  • Thematische Fortbildungen siehe hier

Auch auf dem nächsten Kreisgruppentreffen am 15. Mai ist Mareike Kursawe wieder bei uns zu Gast, um Fragen zum Projekt Bildungsoffensive BUND zu beantworten. Dazu sind alle BUND-Mitglieder und BUND-Interessierte eingeladen sich zu informieren.
Wir treffen uns um 19.30 Uhr in der Biologischen Station Minden-Lübbecke, Nordholz 5, Minden.

 

14. April 2013

Podiumsdiskussion über nachhaltige Mobilität

von links: Ulrich Lapp (Stadtwerke Schweinfurt), Prof. Dr. Heiner Monheim, Thomas Dippert (VCD Kreisverband Minden-Lübbecke Herford und BUND Minden-Lübbecke), Achim Naujock (Stadt Minden), und Georg Pohlmann (Fahrgastbeirat MHV)

Für eine intelligente und nachhaltige Mobilität setzt sich auch der BUND im Kreis Minden-Lübbecke ein. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) veranstaltete am 9. April 2013 mit dem BUND als Kooperationspartner eine Podiumsdiskussion im BÜZ Minden. Anlass war die Ausdünnung und Streichung von Busverbindungen in Minden. Der renommierte Verkehrswissenschaftler Professor Heiner Monheim und Ulrich Lapp von den Stadtwerken Schweinfurt stellten Ideen und Beispiele über umweltgerechten öffentlichen Verkehr in Städten und schwach besiedelten Gebieten vor. Mehr zum Thema nachhaltiger Mobilität siehe hier

Aktions- und Menschenkette am 9.3.2013

Anläßlich des 2. Fukushima-Jahrestages wird zur Teilnahme an der Aktions- und Menschenkette um das AKW Grohnde am 9.3.2012 aufgerufen. Mit vielen Aktionen und Menschen wird in einem ungefähren Abstand von 40 km vom Reaktor gezeigt, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte.

Die BUND Kreisgruppe Minden-Lübbecke beteiligt sich mit einem Streckenpunkt in Minden. Auf der Weserbrücke/Kaiserstraße stehen wir ab 11.00 Uhr mit Fahrrädern und Handwagen, notdürftig bepackt mit geretteten Dingen auf der Suche nach einer neuen Heimat. Von 12.05 – 12.50 Uhr sollte die Kette geschlossen sein, dann geht’s zur Abschlußkundgebung in die Innenstadt um 14.00 Uhr.

Jeder ist eingeladen, bei dieser oder zahlreichen anderen Aktionen auf der Strecke teilzunehmen und ein Zeichen zu setzen für das sofortige Aus aller Atomanlagen – weltweit. www.grohnde-kampagne.de

2 Jahre Fukushima

Video zur Menschenkette auf der Weserbrücke/Kaiserstraße in Minden hier

BUND auf der Weserbrücke in Minden

23. Januar 2013

25 000 Demonstrierende fordern Abkehr von der Agrarindustrie

Wir waren dabei! Trotz eisigen Wetters ließen sich Mitglieder und Freunde des BUND aus Minden-Lübbecke nicht davon abhalten, mit Bus und Bahn nach Berlin zu reisen, um gegen Agrarindustrie und für gesundes Essen zu demonstrieren. Am BUND-Stand vor dem Kanzleramt trafen sich Demo-Teilnehmer der Kreisgruppe Minden-Lübbecke und anderer BUND-Gruppen aus NRW. Mit dabei waren Stefan Lange, Ortwin Steinke und Kornelia Fieselmann vom Vorstand der Kreisgruppe 2., 4., 6. von links. Rechts im Bild: Ralf Bilke, BUND-Landesgeschäftsstelle und Kerstin Ciesla, Kreisgruppe Duisburg

Zu Beginn der weltweit größten Landwirtschaftsmesse, der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin, haben 25.000 Menschen in der Hauptstadt mit einer Großdemonstration grundsätzliche Reformen in der Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto "Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!" zogen bereits im dritten Jahr in Folge die Teilnehmer mit Transparenten und in teils phantasievollen Kostümen vom Berliner Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel zum Bundeskanzleramt. 70 Traktoren und Imkerfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet begleiteten den Protest. Bauern, Verbraucher und Imker demonstrierten gemeinsam dafür, nicht die Interessen der Industrie in den Mittelpunkt der Politik zu stellen sondern die Interessen von Verbrauchern und Landwirten, der Tiere sowie des Natur- und Umweltschutzes. Hier geht es zur vollständigen Presseerklärunghttp://www.wir-haben-es-satt.de/

 

Auf der Demostrecke durch das Regierungsviertel

Bunter Protest der BUNDjugend

Treffpunkt Bühne und BUND-Stand am Kanzleramt

weitere Fotos zur Demo siehe hier



Sa 17. September 2016

Stop Ceta und TTIP! Für einen gerechten Welthandel!
Bundesweite Großdemos in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Mehr dazu hier

Mo 29. August 2016

Podiumsdiskussion mit 4 MdBs in Minden
Ceta - Akzeptabel oder nicht? Plakat dazu hier anklicken:

Frei 11. März um 19.00 Uhr

Achtung: Informationsveranstaltung zum Thema
"Unser Grundwasser - noch ganz sauber? Landwirtschaft und Grundwasserschutz - ein Widerspruch?"
Veranstalter: Grüne Rahden
Referent: Dr. Manfred Dümmer, LAK Wasser beim BUND NRW, ehemaliger Leiter der Abteilung Boden, Grundwasser und technischer Umweltschutz im Umweltamt der Stadt Bielefeld.
Ort: Veranstaltungsraum Bahnhof Rahden, 32369 Rahden, Eisenbahnstr. 3

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Flyer Kreisgruppe Minden-Lübbecke

webversion_bund-flyer__minden.pdf

Weitersagen: Zukunft ohne Gift

Kinder sind unsere Zukunft – und schon früh schädlichen Chemikalien ausgesetzt. Giftstoffe, mit denen sie in ihren ersten Lebensjahren Kontakt haben, können selbst viele Jahre später noch zu Erkrankungen führen. Deshalb muss für Orte, an denen sich Kinder aufhalten, ein besonders strenger Maßstab gelten. Mehr dazu hier