Nachhaltig glücklich

Schon mal gehört?

Ein gutes Leben für alle! - SDGs – BNE - planetare Grenzen - Suffizienz - Ernährungssouveränität – neue Aufklärung


Wir wissen, dass unsere Naturgüter Boden, Wasser, Luft, Tier- und Pflanzenwelt seit langem übermäßig strapaziert werden, dass unser Ressourcenverbrauch zu hoch ist und die Aufnahmekapazität unserer Erde für Schadstoffe begrenzt ist. Doch wir sind endlich dabei, neue Wege zu suchen, alte Konzepte über Bord zu werden und Lösungen zu finden.
Und das macht glücklich: Konzepte für unsere Zukunft entwickeln, bei Nachhaltigkeitsprojekten mitwirken, im Alltag umweltbewusst und verantwortungsvoll für unsere nächste Generation handeln!


Auf dieser Seite gibt es Informationen darüber, was sich im Mühlenkreis zum Thema Nachhaltigkeit aktuell tut, wie der BUND/die BUNDjugend sich eine lebenswerte Zukunft vorstellt und Erläuterungen zu den oben genannten Stichwörtern.


Was tut sich im Mühlenkreis?

Infostand der GWÖ Minden auf dem FairWandelFest: Was bedeutet Bruttokommunalglück?

Aktiv: Initiativen, Vereine, Einrichtungen

Mindener Nachhaltigkeitswochen/Wandeltage 2018
Beflügelt von der UN-Agenda 2030 mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) und dem Bestreben nun auch vor Ort verstärkt zu handeln, hatten sich Initiativen, Vereine und Einrichtungen in Minden und Umgebung für ein gemeinsames Engagement zusammengefunden. Im Herbst 2017 startete die erste Nachhaltigkeitswoche unter dem Motto „Global denken – lokal handeln – für ein gutes Leben für alle!“.
Die Mindener Nachhaltigkeitswochen (MiNaWo) 2018 bieten seit Anfang September ein vielfältiges Programm, um auf die Ziele aufmerksam zu machen, zu diskutieren und nach Lösungen für eine nachhaltige und sozial gerechte Zukunft zu suchen. SDG 6 (Wasser) ist Schwerpunkt in diesem Jahr. Veranstaltungen sowie InitiatorInnen, Kooperationspartner und Partnerorganisatoren siehe hier

Aktiv: Kreis, Städte und Gemeinden

Klimaschutz: Acht Partner – ein Konzept
Der
Kreis Minden-Lübbecke erarbeitet mit den Städten Espelkamp, Lübbecke, Rahden und Petershagen sowie mit den Gemeinden Hille, Hüllhorst und Stemwede ein integriertes Klimaschutzkonzept aus. Die größeren Städte Minden, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica, die bereits über eigene Klimaschutzkonzepte verfügen, sind in den Prozess eingebunden. Messbare Klimaschutz-Etappenziele sollen aufgestellt werden, die Umsetzung von Maßnahmen vorbereitet und für den Klimaschutz sensibilisiert werden. Die Auftaktveranstaltung fand am 20. Juni 2018 in Espelkamp statt. Auftaktveranstaltung hier

Was sagt der BUND/die BUNDjugend zu einer lebenswerten Zukunft?

Was sagt der BUND zur neuen deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (Konsultationspapier vom Juni 2018), mit der die Bundesregierung die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) umsetzen will?

Stellungnahme des BUND hier

Was sagrt die BUNDjugend zu einem enkeltauglichen Leben?

Die BUNDjugend zeigt Alternativen zu unserem Lebensstil und Konsumverhalten auf und beschäftigt sich mit der Frage, was unser Wirtschaftssystem mit Ressourcenknappheit und globalen Ungleichheitsstrukturen zu tun hat. In der Broschüre „Worauf warten – Gemeinsam Alternativen leben“ lernen wir bei einem Stadtrundgang diese Alternativen kennen: Repaircafe, Umsonstladen, Food Coop, Do it yourself, Stadtparkwiese, Critical Mass.
Broschüre hier herunterladen

Was bedeutet ...

Ein gutes Leben für alle

Das gute Leben für alle ist eine konkrete Utopie einer Zivilisation, die nicht auf Kosten anderer und der Natur lebt. Entfaltungsmöglichkeiten zu einem guten Leben gab es immer nur für einen Teil der Menschen. Der Raubbau an der Natur in der jüngsten Menschheitsgeschichte mit seinen Folgen wie zunehmender Ressourcenknappheit und weltweiter Klimakrise betrifft uns nun alle. Die Forderung nach einem guten Leben für alle wurde bei den globalen Nachheitigkeitszielen (SDGs) mit einbezogen und ist Leitbild bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Konzept des Buen vivir (Gutes Leben) ist in der Verfassung von Ecuador verankert. Seine Ursprünge liegen bei den indigenen Völkern Lateinamerikas.


Globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs)

Die Vereinten Nationen verabschiedeten 2015 auf der Pariser Weltklimakonferenz die Agenda 2030, die 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung mit 169 Unterzielen enthält. Diese neuen globalen Nachhaltigkeitsziele reichen bis 2030 und ersetzen die bisherigen Milleniumsziele. Sie gelten jetzt nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern für alle Länder und gehen stärker als bisher auf den Umwelt- und Naturschutz sowie auf die ökonomische und soziale Dimension einer nachhaltigen Entwicklung ein. In Deutschland sind die Umsetzungsmaßnahmen in der Nachhaltigkeitsstrategie von Bund und Ländern festgelegt. Erklärfilm (BMZ) hier https://www.youtube.com/watch?v=rnjcyrzZNRs

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Jeder einzelne soll verstehen: Mein eigenes Handeln, z. B. wie ich einkaufe, wie viel Energie ich verbrauche oder welche Fortbewegungsmittel ich nutze, hat Auswirkungen auf Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung befähigt den Menschen, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, um dazu beizutragen, die Welt ein Stück zu verbessern.

Erklärfilm „Nationaler Aktionsplan BNE“ hier https://www.bmbf.de/de/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-535.html


Planetare Grenzen

2009 wurde von einem Forscherteam das Konzept der Planetaren Grenzen oder auch ökologischer Belastungsgrenzen veröffentlicht, Das Team definierte 9 globale Prozesse, die die Widerstandskraft und die Belastungsgrenzen des Planeten bestimmen. Werden die Grenzen überschritten, drohen irreversible Schäden an den Lebensgrundlagen der Menschheit.

Beim Verlust der biologischer Vielfalt, beim Stickstoffkreislauf und Klimawandel ist der sichere Handlungsspielraum bereits überschritten: Siehe rote Keile in der Grafik hier

http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/anthropozaen/248882/planetare-grenzen

Siehe auch Donut - ein sicherer und gerechter Handlungsraum für die Menschheit http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/anthropozaen/248875/donut-ein-sicherer-und-gerechter-handlungsraum


Suffizienz

Suffizienz ist ein wichtiger Baustein nachhaltiger Strategien. Das lateinische Wort sufficere heißt „ausreichen, genug sein“. Die Überlegung bei dieser Strategie: Wie viel Material- und Energieverbrauch ist zwingend notwendig? Wie viel Konsum und Produktion ist erforderlich, was braucht man wirklich? Zu den weiteren Bausteinen gehören Effizienz (gleicher Nutzen, aber umweltverträglicher) und Konsistenz (z.B. Wiedernutzung).

 

Ernährungssouveränität
Ernährungssouveränität ist ein Gegenmodell zur aktuellen EU-Agrarpolitik. Während diese auf industrielle Landwirtschaft und Lebensmittelexport für den Weltmarkt setzt, stellt jene ein Ernährungssystem dar, bei den Menschen vor Ort es in der Hand haben, wie sie Lebensmittel produzieren, verarbeiten und sich ernähren. Leitbild ist eine bäuerliche Landwirtschaft mit kurzen Wegen für Produzenten und Konsumenten, ökologisch und sozial gerecht.

Das Konzept der Ernährungssouveränität geht zurück auf eine internationale Bewegung von Kleinbauern und Landarbeitern (La Via Campasina). In Deutschland entstehen aktuell zahlreiche Ernährungsräte, die ein solches Konzept verfolgen. Vorreiter sind die Räte in Berlin und Köln, die sich 2016 gründeten.

Mehr siehe Ernährungssouveränität zum Anpacken, 2030.report)

 

Neue Aufklärung

Der 2017 erschienene neue Bericht des Club of Rome „Wir sind dran“ fordert eine „neue Aufklärung“. Es geht um ein Gleichgewicht zwischen Freiheit und Gemeinwohl, zwischen Wohlstand und Nachhaltigkeit. Düstere Prognosen wie im ersten Bericht von 1972 „Die Grenzen des Wachstums“ werden nicht vermittelt. Der Bericht fasst zusammen, was der Mensch auf der „Reise zur Nachhaltigkeit“ schon angepackt hat. Als eine neue Richtung und Denkweise sind u.a. die Blue Economy und die Gemeinwohlwirtschaft oder als konkretes Beispiel für nachhaltige Urbanisierung die Stadtentwicklung von Kopenhagen genannt.




Tempo machen beim Kohleausstieg! Demo in Köln und Berlin am 1. Dezember 2018

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin... Mehr Info hier 

 

 

Großdemo am Hambacher Wald am 6.10.2018

Wald retten, Kohle stop

Die angedrohte Rodung im Hambacher Wald durch den Energiekonzern RWE rückt näher. Deshalb ruft der BUND gemeinsam mit Campact, Greenpeace und den Naturfreunden Deutschlands zu einer Demonstration am Hambacher Wald am 6. Oktober auf. Mehr dazu hier https://www.bund.net/nc/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen/

Aufruf des Bündnisses Stop Kohle:
https://www.stop-kohle.de/




Vortrag "Vogelschlag an Glas" in Minden

10. Juni 2017: Fahrradaktionstag in Minden

Podiumsdiskussion am Mo, 27.3.2017 in Rahden

Thema: Landwirtschaft - zwischen bäuerlicher Romantik und Industrieproduktion
Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Lübbecke
im Podium u.a. mit Ekkehard Niemann (Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft)
mehr siehe hier

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Flyer Kreisgruppe Minden-Lübbecke

webversion_bund-flyer__minden.pdf

Weitersagen: Zukunft ohne Gift

Kinder sind unsere Zukunft – und schon früh schädlichen Chemikalien ausgesetzt. Giftstoffe, mit denen sie in ihren ersten Lebensjahren Kontakt haben, können selbst viele Jahre später noch zu Erkrankungen führen. Deshalb muss für Orte, an denen sich Kinder aufhalten, ein besonders strenger Maßstab gelten. Mehr dazu hier