Landschaft planen

Aktive der Kreisgruppe wirken bei Planungen mit, die Natur und Landschaft betreffen. Sie engagieren sich im Naturschutzbeirat des Kreises Minden-Lübbecke oder verfassen Stellungnahmen. Mehr zu diesem Aufgabenbereich der Kreisgruppe siehe unten.


Sitzungstermine des Naturschutzbeirates 2018 (Die Sitzungen sind öffentlich):

  • Do, 15.03.2018, 16.30 Uhr im Umweltzentrum Gut Nordholz 5, 32425 Minden
    Öffentliche Niederschrift hier
  • Di, 5. Juni 2018, 17.30 Uhr im Ratssaal der Stadt Espelkamp, Wilhelm-Kern-Platz 1, 32339 Espelkamp, öffentliche Niederschrift hier
  • Di, 23. Oktober 2018, 15.00 Uhr im Kreishaus, 32423 Minden
    Einladung hier

Unterlagen zu folgenden aktuellen Verfahren wurden vom Landesbüro der Naturschutzverbände NRW zur Abgabe von Stellungnahmen an den BUND Minden-Lübbecke übersendet (Titel):

- Fließgewässerentwicklung der Bastau oberhalb der Ringstraße

- WEA 1 Gemarkung Möllbergen, Genehmigung zur Errichtung und Betrieb sowie Änderung von   Anlagen im Sinne von § 4 Bundesimmissionsschutzgesetz

- Johannes Wesling Klinikum Minden, Verlegung eines Grabens für Parkflächen

Was bedeutet Landschaftsplanung?

Siedlung, Industrie, Verkehr und intensive Landwirtschaft beanspruchen viel Landschaftsraum. Verringerung und Fragmentierung naturnaher Landschaften bedrohen die biologische Vielfalt. In den 1970er Jahren wurde die Landschaftsplanung als vorsorgeorientiertes Planungsinstrument zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung der Landschaft eingeführt. Sie richtet sich nach den Naturschutzgesetzen von Bund und Ländern.

Im GEOportal des Kreises Minden-Lübbecke kann man sich zu Festsetzungen der Landschaftsplanung und zu weiteren Umweltdaten informieren: www.mindenluebbecke.de/Service/GEOportal)

siehe Themenkarten Umwelt, Wasser, Bauen


Beteiligung des BUND an Planungen

Als anerkannte Naturschutzvereinigung steht dem BUND gemäß der Naturschutzgesetze ein Mitwirkungsrecht sowie ein Klagerecht zu (§ 63 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz, NRW: §§ 66 Abs. 1, 67 Landesnaturschutzgesetz). Dieses Recht wird durch die Erarbeitung von Stellungnahmen oder die Mitwirkung im Beirat der unteren Naturschutzbehörde wahrgenommen. Neben der gesetzlichen Beteiligungspflicht wird der BUND auch oft freiwillig beteiligt.


Stellungnahmen
: Stellung nehmen können die Naturschutzverbände bei allen Eingriffen, die den Naturhaushalt und das Landschaftsbild beeinträchtigen können. Dabei sollen sie die Einhaltung bestehender Gesetze, den Verzicht des Vorhabens oder Änderungen und Verbesserungen einfordern. In Nordrhein-Westfalen berät und koordiniert das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen die ehrenamtliche Arbeit (Homepage hier).
Die Kreisgruppe nimmt regelmäßig Stellung zu aktuellen Planungen im Kreis, oft auch in Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzverbänden (NABU, LNU). Die Stellungnahmen in den letzten Jahren bezogen sich auf Planungen zum RegioPort-Weserhafen, Windvorranggebieten, Kiesabgrabungen, Gewässerrenaturierungen und auf Straßenbauvorhaben.

Mitwirkung im Beirat bei der unteren Naturschutzbehörde: Der Beirat soll den zuständigen Behörden Anregungen und Vorschläge unterbreiten und auf Fehlentwicklungen in der Landschaft hinweisen sowie der Öffentlichkeit die Absichten von Naturschutz und Landschaftspflege vermitteln.
Der Naturschutzbeirat in Minden-Lübbecke (siehe hier) tagt 3 x jährlich und besteht aus 16 Mitgliedern (+16 VertreterInnen). Der BUND Minden-Lübbecke ist mit zwei Sitzen im Beirat vertreten. Zurzeit sind Gaby Potabgy (Vertretung Gerfried Rennert) und Torsten Schwier (Vertretung Dr. Wolf-Dieter Meier-Credner) für den BUND Minden-Lübbecke im Beirat.

Mitwirkung in anderen Gremien

Bezirkskonferenz Naturschutz OWL: Naturschutzverbände und im Natur- und Umweltschutz tätigen Initiativen in Ostwestfalen-Lippe haben sich hier zusammengeschlossen, um ihre Kräfte zu bündeln (siehe hier ).  

Trägerverein der Biologischen Station Minden-Lübbecke


 



Tempo machen beim Kohleausstieg! Demo in Köln und Berlin am 1. Dezember 2018

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin... Mehr Info hier 

 

 

Großdemo am Hambacher Wald am 6.10.2018

Wald retten, Kohle stop

Die angedrohte Rodung im Hambacher Wald durch den Energiekonzern RWE rückt näher. Deshalb ruft der BUND gemeinsam mit Campact, Greenpeace und den Naturfreunden Deutschlands zu einer Demonstration am Hambacher Wald am 6. Oktober auf. Mehr dazu hier https://www.bund.net/nc/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen/

Aufruf des Bündnisses Stop Kohle:
https://www.stop-kohle.de/




Vortrag "Vogelschlag an Glas" in Minden

10. Juni 2017: Fahrradaktionstag in Minden

Podiumsdiskussion am Mo, 27.3.2017 in Rahden

Thema: Landwirtschaft - zwischen bäuerlicher Romantik und Industrieproduktion
Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Lübbecke
im Podium u.a. mit Ekkehard Niemann (Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft)
mehr siehe hier

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Flyer Kreisgruppe Minden-Lübbecke

webversion_bund-flyer__minden.pdf

Weitersagen: Zukunft ohne Gift

Kinder sind unsere Zukunft – und schon früh schädlichen Chemikalien ausgesetzt. Giftstoffe, mit denen sie in ihren ersten Lebensjahren Kontakt haben, können selbst viele Jahre später noch zu Erkrankungen führen. Deshalb muss für Orte, an denen sich Kinder aufhalten, ein besonders strenger Maßstab gelten. Mehr dazu hier